Wazuh ist eine Open-Source-Sicherheitsplattform, die SIEM und XDR vereint und keine Lizenzkosten verursacht: Die Software selbst ist kostenlos, bezahlt wird nur der Betrieb. Genau dort entscheidet sich, ob Wazuh im Unternehmen funktioniert, denn Regel-Tuning, 24/7-Auswertung und Updates binden schnell mehr Kapazität, als ein mittelständisches IT-Team aufbringen kann. Als Wazuh-Platin-Partner betreibt RedCastle Wazuh als Managed Service auf Servern in deutschen Rechenzentren: DSGVO-konform, mit KI-gestützter Alarmbewertung und einem SOC, das rund um die Uhr erreichbar ist.
Wazuh ist eine frei verfügbare Open-Source-Plattform für Security Monitoring, die die Funktionen eines SIEM (Security Information and Event Management) und eines XDR (Extended Detection and Response) kombiniert. Ein leichtgewichtiger Agent auf Servern und Arbeitsplätzen sammelt sicherheitsrelevante Ereignisse, die zentrale Plattform korreliert sie, bewertet sie anhand von Erkennungsregeln und schlägt bei verdächtigen Aktivitäten Alarm.
Zum Funktionsumfang gehören unter anderem:
Kommerzielle SIEM-Produkte wie Splunk oder Elastic werden überwiegend nutzungsbasiert lizenziert, häufig nach aufgenommenem Datenvolumen. Das klingt zunächst fair, wird aber zur Kostenfalle: Sicherheitsrelevante Logdaten wachsen mit jedem neuen System, jeder neuen Log-Quelle und jeder Verschärfung der Compliance-Anforderungen. Wer aus Kostengründen Log-Quellen abschaltet, spart am falschen Ende und reißt blinde Flecken in die Erkennung.
Wazuh kennt dieses Dilemma nicht: Die Software ist Open Source, es gibt keine Lizenzgebühren und keine Abrechnung nach Datenvolumen. Die Kosten verlagern sich vollständig in den Betrieb, also in Infrastruktur, Pflege und Auswertung. Das macht die Gesamtkosten planbar und unabhängig davon, wie viele Logs Ihre Systeme erzeugen.
| Kriterium | Wazuh (Open Source) | Kommerzielle SIEMs |
|---|---|---|
| Lizenzkosten | Keine | Laufende Gebühren, meist nutzungs- oder volumenbasiert |
| Kosten bei wachsendem Logvolumen | Stabil, keine Volumenabrechnung | Steigen mit dem Datenvolumen mit |
| Quellcode und Regeln | Offen, vollständig anpassbar | Proprietär, Anpassungen eingeschränkt |
| Datenhoheit | Freie Wahl des Betriebsorts, z. B. deutsches Rechenzentrum | Häufig an die Cloud des Herstellers gebunden |
| Herstellerbindung | Kein Vendor-Lock-in | Wechsel aufwendig und teuer |
Auf dem Papier ist Wazuh schnell installiert. In der Praxis scheitern Eigenbetriebs-Projekte selten an der Installation, sondern an dem, was danach kommt. Vier Aufgaben werden regelmäßig unterschätzt:
RedCastle ist zertifizierter Wazuh-Platin-Partner und im offiziellen Partnerverzeichnis von Wazuh für Deutschland gelistet. Die Partnerschaft besteht seit November 2024. Wir betreiben Wazuh nicht nebenbei, sondern als Kern unserer eigenen SOC-Plattform, mit der wir täglich mittelständische Unternehmen überwachen.
Managed Wazuh heißt bei uns konkret:
Managed Wazuh passt besonders für drei Gruppen:
Der Unterschied zwischen einer installierten und einer wirksamen Wazuh-Umgebung liegt im täglichen Betrieb. Ein paar Beispiele aus unserer Praxis als Betreiber:
Wenn Sie Wazuh bereits im Einsatz haben, beginnt das Projekt nicht bei null. Eine Übernahme läuft bei uns typischerweise in vier Schritten:
Den Preis kalkulieren wir individuell: Er richtet sich nach der Zahl der überwachten Clients und Server sowie den Modulen, die Sie tatsächlich buchen. Es gibt keine Abrechnung nach Datenvolumen, das Logaufkommen Ihrer Systeme ändert den Preis nicht. Fordern Sie über unsere Kontaktseite ein unverbindliches Angebot an, wir melden uns innerhalb von 4 Arbeitsstunden (werktags 8-18 Uhr). Eine Markteinordnung der SOC-Kosten finden Sie im Beitrag Was kostet ein SOC?.
Die Software ja: Wazuh ist Open Source und lizenzkostenfrei. Kosten entstehen für Infrastruktur, Einrichtung, Regelpflege und die laufende Auswertung. Beim Eigenbetrieb tragen Sie diese Kosten selbst, bei Managed Wazuh sind sie in einem planbaren Monatspreis gebündelt.
Der Preis wird individuell nach der Zahl der überwachten Clients und Server sowie den gebuchten Modulen kalkuliert, ohne Abrechnung nach Datenvolumen. Ein unverbindliches Angebot erhalten Sie über unsere Kontaktseite, mit Rückmeldung innerhalb von 4 Arbeitsstunden (werktags 8-18 Uhr).
Ja. Wir prüfen Ihre Konfiguration, übernehmen sinnvolle Bestandteile, ersetzen den Rest durch unser gepflegtes Regelwerk und ziehen die Agents ohne Überwachungslücke auf unsere Plattform um.
Ja. Die Datenverarbeitung erfolgt in deutschen Rechenzentren, DSGVO-konform und an BSI-Empfehlungen orientiert. Ihre Logdaten bleiben unter Ihrer Kontrolle und verlassen die Plattform nicht.
Wazuh deckt als SIEM/XDR die technische Seite ab: kontinuierliche Überwachung, Angriffserkennung und die Datenbasis für Meldepflichten. NIS2 verlangt darüber hinaus organisatorische Maßnahmen wie Risikomanagement und Meldeprozesse. Wie beides zusammenspielt, zeigen wir auf unserer NIS2-Seite.
In der Regel innerhalb weniger Tage. Nach einer kurzen Analyse Ihrer Infrastruktur richten wir Agents, Monitoring, Alarmierung und Reporting ein.
Sie betreiben Wazuh selbst und kommen an Grenzen? Oder Sie suchen ein SIEM ohne Lizenzkosten mit professionellem Betrieb? Dann sprechen Sie mit uns: Über unsere Kontaktseite erreichen Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch und ein unverbindliches Angebot. Einen Überblick über Pakete und Leistungsumfang finden Sie auf der Paketübersicht.
Wir finden die passende Sicherheitslösung für Ihr Unternehmen.