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Managed SOC06. August 2026ca. 10 Min.

Was kostet ein SOC? SOC as a Service Preise 2026 im Überblick

Der Marktrahmen für SOC as a Service liegt in Deutschland 2026 bei etwa 2.000 bis 15.000 Euro pro Monat beziehungsweise 15 bis 50 Euro pro überwachtem Endpunkt. Ein eigenes SOC mit 24/7-Schichtbetrieb kostet allein an Personal ab rund 500.000 Euro pro Jahr. Was ein konkretes Angebot am Ende kostet, bestimmen vor allem die Zahl der Endpunkte, der Leistungsumfang und die Servicezeiten. Dieser Beitrag ordnet den Markt ein, benennt die Einflussfaktoren und zeigt, worauf Sie beim Anbietervergleich achten sollten.

Die kurze Antwort: der Marktrahmen 2026

Für mittelständische Unternehmen bewegt sich SOC as a Service in Deutschland 2026 typischerweise in diesen Spannen:

BetrachtungsweiseMarktrahmen 2026
Monatspreis für den Mittelstand2.000 bis 15.000 Euro pro Monat
Preis pro überwachtem Endpunkt15 bis 50 Euro pro Monat
Eigenes SOC mit 24/7-Schichtbetrieballein Personal ab rund 500.000 Euro pro Jahr

Wo ein konkretes Angebot innerhalb dieser Spannen liegt, hängt vom Leistungsumfang ab: Ein reines Alarm-Weiterleiten ist günstiger als ein SOC, das jede Meldung bewertet, priorisiert und im Ernstfall bei der Reaktion unterstützt. Was ein SOC inhaltlich leistet, erklärt unser Beitrag Was macht ein Security Operations Center?.

Diese Faktoren bestimmen den Preis

SOC-Angebote unterscheiden sich weniger im Grundprinzip als im Detail. Diese Stellschrauben entscheiden über den Monatspreis:

  • Zahl der überwachten Endpunkte: Clients, Server und weitere Log-Quellen sind der wichtigste Mengentreiber.
  • Servicezeiten: Ein 24/7-Analystenbetrieb kostet deutlich mehr als eine Abdeckung zu Geschäftszeiten (8/5 oder 12/5).
  • Leistungsumfang: Alarmbewertung durch Analysten, KI-Triage, Incident-Korrelation, Case Management, Vulnerability Management oder Compliance-Reporting werden meist modular gebucht.
  • Reaktionsleistungen: Unterstützung bei Eindämmung und forensischer Analyse im Ernstfall gehört nicht in jedem Angebot zum Standard.
  • Abrechnungsmodell: pro Endpunkt und Modul oder nach Datenvolumen. Volumenmodelle wirken günstig, wachsen aber mit jedem Gigabyte Logdaten mit.
  • Einrichtung und Onboarding: einmalige Kosten für Agent-Rollout, Log-Anbindung und Alarmwege, die nicht in jedem Angebot ausgewiesen sind.

Endpoint-Modelle: Abrechnung pro Endpunkt als Vergleichsmassstab

Die transparenteste Betrachtungsweise für den Anbietervergleich ist der Preis pro überwachtem Endpunkt. Hier liegt der deutsche Markt 2026 bei etwa 15 bis 50 Euro pro Endpunkt und Monat: Am unteren Ende stehen Angebote mit reiner Überwachung und automatischer Alarmweiterleitung, am oberen Ende Full-Service-Pakete mit Analystenbewertung, Response-Unterstützung und Compliance-Reports.

Rechnen Sie Angebote deshalb immer auf den Endpunktpreis um und vergleichen Sie, welcher Leistungsumfang dahinter steht. Ein niedriger Endpunktpreis mit Datenvolumen-Abrechnung kann am Jahresende teurer sein als ein höherer Festpreis pro Endpunkt.

Eigenes SOC oder SOC as a Service? Die Vergleichsrechnung

Die Alternative zum Service ist der Eigenbau. Ein durchgehender 24/7-Betrieb erfordert ein Schichtteam aus mehreren qualifizierten Analysten inklusive Urlaubs- und Krankheitsvertretung. Allein die Personalkosten dafür beginnen bei rund 500.000 Euro pro Jahr, Technologie, Aufbauzeit und Führungsaufwand kommen hinzu.

KostenblockEigenes SOCSOC as a Service
Personal für 24/7-Betriebab ca. 500.000 Euro pro Jahr (Schichtteam)im Monatspreis enthalten
SIEM-Technologie und Infrastrukturzusätzliche Investitionen und Lizenzenenthalten, bei Open-Source-Basis wie Wazuh ohne Lizenzkosten
Rekrutierung und Vertretungeigenes Risiko im FachkräftemangelDienstleister stellt das Team
Zeit bis zur Betriebsbereitschaftlanger Aufbau von Team und PlattformOnboarding in der Regel innerhalb weniger Tage
Jahreskosten (Größenordnung Mittelstand)deutlich über 500.000 Euroein Bruchteil davon, im Marktrahmen von 2.000 bis 15.000 Euro pro Monat

Was im Preis enthalten sein muss

Vergleichen Sie Angebote nie nur über die Monatszahl. Entscheidend ist, was der Preis abdeckt. Diese Punkte gehören in ein vollständiges Angebot:

  • Klar definierte Servicezeiten und Reaktionszeiten (SLA), bis hin zu 24/7-Bereitschaft
  • Bewertung und Priorisierung jeder Alarmmeldung durch Analysten statt reiner Alarmweiterleitung
  • Unterstützung im Ernstfall: Eindämmung, forensische Analyse und strukturierte Aufarbeitung
  • Compliance-taugliche Reports und Nachweise, etwa für NIS2, ISO 27001, Auditoren und Versicherer
  • Laufende Pflege des Regelwerks und Tuning auf Ihre Umgebung
  • Feste Ansprechpartner und regelmäßige Service-Gespräche

Versteckte Kosten: worauf Sie bei Anbietervergleichen achten sollten

Niedrige Einstiegspreise relativieren sich oft im Kleingedruckten. Typische Kostentreiber, nach denen Sie gezielt fragen sollten:

  • Abrechnung nach Datenvolumen: Bei volumenbasierten Modellen wächst die Rechnung mit jedem Gigabyte Logdaten, gerade nach dem Anschluss neuer Systeme.
  • Onboarding- und Einrichtungskosten, die im Angebot fehlen und erst bei Projektstart auftauchen. Fragen Sie ausdrücklich nach, ob Einrichtung und Agent-Rollout enthalten sind.
  • Kostenpflichtige Zusatzmodule für Funktionen, die zum Kern gehören sollten, etwa Forensik-Bereitschaft, Reports oder die Anbindung weiterer Log-Quellen.
  • Aufpreise pro Use Case oder Erkennungsregel statt eines gepflegten Regelwerks im Grundpreis.
  • Lange Vertragslaufzeiten mit automatischen Preiserhöhungen.

Wie RedCastle kalkuliert

RedCastle ist eine Genossenschaft. Transparenz gehört zu unserem Selbstverständnis, auch beim Preis: Wir rechnen pro überwachtem Endpunkt und je gebuchtem Modul ab, nicht nach Datenvolumen, und weisen im Angebot jede Position einzeln aus. So sehen Sie genau, wofür Sie bezahlen, und können Module abwählen, die Sie nicht brauchen. Unsere Plattform basiert auf dem Open-Source-SIEM Wazuh, wir betreiben sie als Wazuh-Platin-Partner in deutschen Rechenzentren. Warum das auch wirtschaftlich der bessere Weg ist, lesen Sie im Beitrag Managed Wazuh: Open-Source-SIEM ohne Lizenzkosten.

Häufige Fragen zu SOC-Kosten

Was kostet ein SOC für 50 Mitarbeiter?

Bei rund 60 überwachten Endpunkten (Clients und Server) ergibt der Marktrahmen von 15 bis 50 Euro je Endpunkt etwa 900 bis 3.000 Euro pro Monat, je nach Leistungsumfang und Servicezeiten. Den konkreten Preis für Ihre Umgebung nennt Ihnen ein individuelles Angebot.

Was kostet SOC as a Service pro Endpunkt?

Marktüblich sind in Deutschland 15 bis 50 Euro pro Endpunkt und Monat. Entscheidend ist, welcher Leistungsumfang dahinter steht: reine Alarmweiterleitung am unteren Ende, Analystenbewertung und Response-Unterstützung am oberen.

Was kostet ein eigenes SOC?

Allein das Personal für einen 24/7-Schichtbetrieb kostet ab rund 500.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen SIEM-Technologie, Infrastruktur und die Aufbauzeit. Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist das wirtschaftlich nicht darstellbar.

Wie erfahre ich, was ein SOC für mein Unternehmen kostet?

Fordern Sie ein individuelles Angebot an: Über unsere Kontaktseite erhalten Sie eine Rückmeldung innerhalb von 4 Arbeitsstunden (werktags 8-18 Uhr). Wir kalkulieren anhand Ihrer Endpunkt-Zahl und des gewünschten Leistungsumfangs und weisen jede Position einzeln aus.

Gibt es bei RedCastle versteckte Kosten?

Nein. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot, in dem jede Position einzeln ausgewiesen ist. Es gibt keine Abrechnung nach Datenvolumen, Module buchen Sie nur, wenn Sie sie brauchen.

Lohnt sich ein Managed SOC überhaupt?

Ein Datenleck kostet Unternehmen in Deutschland durchschnittlich 3,87 Millionen Euro pro Vorfall (IBM Cost of a Data Breach Report 2025). Gemessen daran ist ein Managed SOC eine planbare Absicherung gegen den Ernstfall, mit täglichem Nutzen durch Überwachung und Alarmbewertung.

Der nächste Schritt: individuelles Angebot anfordern

Was ein SOC für Ihr Unternehmen kostet, beantwortet am verlässlichsten ein konkretes Angebot. Fordern Sie es unverbindlich über unsere Kontaktseite an: Wir melden uns innerhalb von 4 Arbeitsstunden (werktags 8-18 Uhr), kalkulieren anhand Ihrer Endpunkt-Zahl und weisen jede Position einzeln aus. Einen Überblick über Pakete und Leistungsumfang finden Sie auf der Paketübersicht.

Quellen und weiterführende Informationen
  • Marktbeobachtung RedCastle eG: SOC-as-a-Service-Preise in Deutschland, Stand 2026
  • IBM: Cost of a Data Breach Report 2025

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