Der Marktrahmen für SOC as a Service liegt in Deutschland 2026 bei etwa 2.000 bis 15.000 Euro pro Monat beziehungsweise 15 bis 50 Euro pro überwachtem Endpunkt. Ein eigenes SOC mit 24/7-Schichtbetrieb kostet allein an Personal ab rund 500.000 Euro pro Jahr. Was ein konkretes Angebot am Ende kostet, bestimmen vor allem die Zahl der Endpunkte, der Leistungsumfang und die Servicezeiten. Dieser Beitrag ordnet den Markt ein, benennt die Einflussfaktoren und zeigt, worauf Sie beim Anbietervergleich achten sollten.
Für mittelständische Unternehmen bewegt sich SOC as a Service in Deutschland 2026 typischerweise in diesen Spannen:
| Betrachtungsweise | Marktrahmen 2026 |
|---|---|
| Monatspreis für den Mittelstand | 2.000 bis 15.000 Euro pro Monat |
| Preis pro überwachtem Endpunkt | 15 bis 50 Euro pro Monat |
| Eigenes SOC mit 24/7-Schichtbetrieb | allein Personal ab rund 500.000 Euro pro Jahr |
Wo ein konkretes Angebot innerhalb dieser Spannen liegt, hängt vom Leistungsumfang ab: Ein reines Alarm-Weiterleiten ist günstiger als ein SOC, das jede Meldung bewertet, priorisiert und im Ernstfall bei der Reaktion unterstützt. Was ein SOC inhaltlich leistet, erklärt unser Beitrag Was macht ein Security Operations Center?.
SOC-Angebote unterscheiden sich weniger im Grundprinzip als im Detail. Diese Stellschrauben entscheiden über den Monatspreis:
Die transparenteste Betrachtungsweise für den Anbietervergleich ist der Preis pro überwachtem Endpunkt. Hier liegt der deutsche Markt 2026 bei etwa 15 bis 50 Euro pro Endpunkt und Monat: Am unteren Ende stehen Angebote mit reiner Überwachung und automatischer Alarmweiterleitung, am oberen Ende Full-Service-Pakete mit Analystenbewertung, Response-Unterstützung und Compliance-Reports.
Rechnen Sie Angebote deshalb immer auf den Endpunktpreis um und vergleichen Sie, welcher Leistungsumfang dahinter steht. Ein niedriger Endpunktpreis mit Datenvolumen-Abrechnung kann am Jahresende teurer sein als ein höherer Festpreis pro Endpunkt.
Die Alternative zum Service ist der Eigenbau. Ein durchgehender 24/7-Betrieb erfordert ein Schichtteam aus mehreren qualifizierten Analysten inklusive Urlaubs- und Krankheitsvertretung. Allein die Personalkosten dafür beginnen bei rund 500.000 Euro pro Jahr, Technologie, Aufbauzeit und Führungsaufwand kommen hinzu.
| Kostenblock | Eigenes SOC | SOC as a Service |
|---|---|---|
| Personal für 24/7-Betrieb | ab ca. 500.000 Euro pro Jahr (Schichtteam) | im Monatspreis enthalten |
| SIEM-Technologie und Infrastruktur | zusätzliche Investitionen und Lizenzen | enthalten, bei Open-Source-Basis wie Wazuh ohne Lizenzkosten |
| Rekrutierung und Vertretung | eigenes Risiko im Fachkräftemangel | Dienstleister stellt das Team |
| Zeit bis zur Betriebsbereitschaft | langer Aufbau von Team und Plattform | Onboarding in der Regel innerhalb weniger Tage |
| Jahreskosten (Größenordnung Mittelstand) | deutlich über 500.000 Euro | ein Bruchteil davon, im Marktrahmen von 2.000 bis 15.000 Euro pro Monat |
Vergleichen Sie Angebote nie nur über die Monatszahl. Entscheidend ist, was der Preis abdeckt. Diese Punkte gehören in ein vollständiges Angebot:
Niedrige Einstiegspreise relativieren sich oft im Kleingedruckten. Typische Kostentreiber, nach denen Sie gezielt fragen sollten:
RedCastle ist eine Genossenschaft. Transparenz gehört zu unserem Selbstverständnis, auch beim Preis: Wir rechnen pro überwachtem Endpunkt und je gebuchtem Modul ab, nicht nach Datenvolumen, und weisen im Angebot jede Position einzeln aus. So sehen Sie genau, wofür Sie bezahlen, und können Module abwählen, die Sie nicht brauchen. Unsere Plattform basiert auf dem Open-Source-SIEM Wazuh, wir betreiben sie als Wazuh-Platin-Partner in deutschen Rechenzentren. Warum das auch wirtschaftlich der bessere Weg ist, lesen Sie im Beitrag Managed Wazuh: Open-Source-SIEM ohne Lizenzkosten.
Bei rund 60 überwachten Endpunkten (Clients und Server) ergibt der Marktrahmen von 15 bis 50 Euro je Endpunkt etwa 900 bis 3.000 Euro pro Monat, je nach Leistungsumfang und Servicezeiten. Den konkreten Preis für Ihre Umgebung nennt Ihnen ein individuelles Angebot.
Marktüblich sind in Deutschland 15 bis 50 Euro pro Endpunkt und Monat. Entscheidend ist, welcher Leistungsumfang dahinter steht: reine Alarmweiterleitung am unteren Ende, Analystenbewertung und Response-Unterstützung am oberen.
Allein das Personal für einen 24/7-Schichtbetrieb kostet ab rund 500.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen SIEM-Technologie, Infrastruktur und die Aufbauzeit. Für die meisten mittelständischen Unternehmen ist das wirtschaftlich nicht darstellbar.
Fordern Sie ein individuelles Angebot an: Über unsere Kontaktseite erhalten Sie eine Rückmeldung innerhalb von 4 Arbeitsstunden (werktags 8-18 Uhr). Wir kalkulieren anhand Ihrer Endpunkt-Zahl und des gewünschten Leistungsumfangs und weisen jede Position einzeln aus.
Nein. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot, in dem jede Position einzeln ausgewiesen ist. Es gibt keine Abrechnung nach Datenvolumen, Module buchen Sie nur, wenn Sie sie brauchen.
Ein Datenleck kostet Unternehmen in Deutschland durchschnittlich 3,87 Millionen Euro pro Vorfall (IBM Cost of a Data Breach Report 2025). Gemessen daran ist ein Managed SOC eine planbare Absicherung gegen den Ernstfall, mit täglichem Nutzen durch Überwachung und Alarmbewertung.
Was ein SOC für Ihr Unternehmen kostet, beantwortet am verlässlichsten ein konkretes Angebot. Fordern Sie es unverbindlich über unsere Kontaktseite an: Wir melden uns innerhalb von 4 Arbeitsstunden (werktags 8-18 Uhr), kalkulieren anhand Ihrer Endpunkt-Zahl und weisen jede Position einzeln aus. Einen Überblick über Pakete und Leistungsumfang finden Sie auf der Paketübersicht.
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